Aktuelles

 

 Liebe PatientInnen, liebe Homöopathieinteressierte,

 

ich möchte Sie an dieser Stelle auf eine gesellschaftliche Entwicklung aufmerksam  machen:

 

Wenn Sie  in letzter Zeit erleben konnten, dass eine homöopathische oder andere alternative Heilmethode Ihnen gut getan und weitergeholfen hat, betrachten Sie wahrscheinlich diese Möglichkeit, eine sanfte und nachhaltige Form der Medizin in Anspruch nehmen zu können, als eine Selbstverständlichkeit.

Was Sie möglicherweise nicht wissen, ist, dass seit einigen Jahren eine groß angelegte und geplante Kampagne gegen die Homöopathie und die alternative Medizin läuft und die ist mehr als das übliche Medienspektakel. Sie ist ernst gemeint und für die Therapiefreiheit und die Bürgerrechte in unserem Land bedrohlich.

 

Unter den alternativen Verfahren ist die Homöopathie das durch Wirksamkeits-Studien am besten belegte  (entgegen der in den Medien häufigen  Aussage) und auch die am weitesten verbreitete.  Dennoch ist sie mit ihren hochverdünnten Arzneimitteln, deren Wirkungsweise dem etablierten Wissenschaftsverständnis zu widersprechen scheint, am leichtesten angreifbar.  In der Zwischenzeit geraten  auch andere alternative Behandlungsmethoden beispielsweise die Osteopathie und die Traditionelle Chinesische Medizin in den Fokus vermeintlich wissenschaftsbasierter Kritik.
Eine sanfte, naturgemäße und menschenwürdige Form der Medizin insgesamt ist damit zunehmend gefährdet.

Ohne die Verschiedenartigkeit und Vielfalt  hätten wir  keine Möglichkeit der Therapiewahl mehr.

 

Wie schnell und weit das geht, wenn solche gezielten Kampagnen an der gegenteiligen Meinung der Bevölkerung und dem öffentlichen Interesse vorbei in die Politik eingreifen und die Leitmedien als Sprachrohr benutzen, konnten wir in einigen unserer europäischen Nachbarländern wie Großbritannien, Belgien, Niederlande, Spanien, Österreich,.. beobachten, in denen die Verfügbarkeit alternativer Heilmethoden bereits sehr stark eingeschränkt worden ist.

Wir alle gelangen zu einem Punkt, an dem wir reflektieren sollten, ob und wie wichtig uns eine freie und selbstbestimmte Entscheidung in Bezug auf unsere Gesundheit und deren Erhalt ist und und in diesem Zusammenhang der freie Zugang zu alternativen Behandlungsmöglichkeiten. Wenn wir nicht jetzt handeln, kann es bald zu spät sein.

 

Was schon geschehen ist:

  • Die großen Medien stellen die Homöopathie nur noch negativ und falsch dar. Eine inhaltliche und faire öffentliche Debatte ist nicht mehr möglich. Durch Verschweigen der vielen für die Homöopathie positiven wissenschaftlichen Forschungen und die ständige Wiederholung der falschen Behauptung, es gebe keine Wirksamkeitsnachweis, wird die Homöopathie gezielt unglaubwürdig gemacht.

  • Das wichtigste Universal-Lexikon der Welt, Wikipedia, schreibt über Alternativmedizin ausschließlich diffamierende Artikel, die sachlich zu einem großen Teil falsch sind.

  • Eine zunehmende Anzahl homöopathischer Arzneimittel ist nur noch mühsam aus dem Ausland zu besorgen und nicht mehr auf dem deutschen Markt verfügbar.

  • Die Erstattung homöopathischer Leistungen seitens der Krankenkassen wird immer schwieriger und richtet sich – bei den Heilpraktikern – nach Gebührensätzen aus den 80er Jahren.

  • In anderen Ländern der EU (Belgien, Niederlande, England, Tschechien, Spanien) ist die Homöopathie durch neue Gesetze nahezu unterbunden worden.

  • In Schulen und KiTas wird enormer Druck auf Eltern ausgeübt, ihre Kinder impfen zu lassen.

  • Die Tätigkeit freier Hebammen ist in den letzten Jahren über den Hebel einer grotesken Verteuerung ihrer Haftpflichtversicherungen extrem eingeschränkt und für viele unmöglich gemacht worden. Hausgeburten sind kaum noch zu organisieren.

  • Ein gerade in der Abstimmung befindliches "Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG)" soll den Patienten die Freiheit in der Wahl der Psychotherapie nehmen und diese an ausgewählte Ärzte delegieren.

Was auf uns zukommen kann:

  • Es gibt ernstgemeinte Vorschläge, den Beruf des Heilpraktikers als solchen abzuschaffen oder sehr stark in seiner Therapiefreiheit zu beschränken.

  • Es gibt Anträge, die homöopathischen Heilmittel aus den Apotheken zu nehmen. Diese würden dann erstens nicht mehr erstattet werden und wären zweitens bald kaum noch zu erhalten, weil die Herstellung wirtschaftlich nicht mehr tragbar wäre.

  • Der derzeitige Gesundheitsminister Spahn hat die Abschaffung der Wahltarife in der kassenärztlichen Versorgung vorgeschlagen, die Ihnen die Erstattung homöopathischer Medikamente ermöglichen.

  • Es gibt einen zunehmenden Druck seitens der Pharmaindustrie und mancher Ärztekreise, in Deutschland eine Impfpflicht einzuführen. Bisher gilt die Impfung rechtlich als ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit, der der Zustimmung der Betroffenen bedarf.
    Das wäre dann die Durchsetzung einer medizinischer Zwangsmaßnahme.

  • Die beantragte Abschaffung der Zusatzbezeichnung „Ärztin/Arzt für Homöopathie“ ist seitens der Ärztekammer zum Glück gerade abgelehnt worden. Aber die Lobby wird nicht locker lassen. Das würde für Sie als PatientInnen vor allem bedeuten, dass in der Folge auch die Erstattung der entsprechenden ärztlichen Leistungen seitens der Krankenversicherungen gestrichen würde.

 

Ihre Wahlfreiheit, die Sie als mündige BürgerInnen bisher in Deutschland immer hatten, und die bisher für Ärzte und Heilpraktiker garantierte Therapiefreiheit wird ausgehöhlt und am Ende abgeschafft.

 

Ist Ihnen der Erhalt Ihrer Selbstbestimmung und Wahlfreiheit bei Ihrer Gesundheit und der Ihrer Kinder wichtig? –

Würden Sie sich für Ihre demokratisch zugesicherten Rechte auch einsetzen?

 

Unterstützen Sie uns als TherapeutInnen, damit wir Ihnen weiterhin in Gesundheitsfragen zu Seite stehen können. Nur gemeinsam können wir uns für den Erhalt unserer ureigenen Bürgerrechte und der Verfahren der Komplementär- und Alternativmedizin einsetzen. Für den Fortbestand der Therapiefreiheit und für alle alternativen und sanften Heilverfahren ist es elementar, dass sich die PatientInnen selbst organisieren und politisch für ihre Bürgerrechte eintreten.

 

Bitte bedenken Sie: Es geht hier nicht darum, für eine bestimmte Therapieform zu werben oder von ihr überzeugt zu sein, sondern um das grundsätzliche Recht, selbst über die medizinischen Maßnahmen am eigenen Körper bestimmen zu können.

Nur das gemeinsame Engagement von Behandlern und Patienten kann eine Wende in diese Entwicklung bringen.

 

Was kann ich tun?

 

Die Patientenorganisation in Deutschland, bei der Sie sich für Ihre Rechte engagieren können, ist der Bundesverband Patienten für Homöopathie e.V. https://www.bph-online.de/.

Durch ihre Mitgliedschaft unterstützen Sie  das politische Gewicht dieses Verbandes gegenüber einer mächtigen Lobby mit anderen Interessen

  • Sie können dem Verband auch auf Facebook oder Twitter folgen. Jeder Klick und jedes Like auf diesen Seiten wertet die Arbeit des Verbandes auf, verleiht ihm mehr Gewicht, erhöht das Ranking in den Suchmaschinen und damit die Präsenz einer wohlwollenden Wahrnehmung der Homöopathie im Internet.

  • Gleiches gilt auch für andere Homöopathie-Seiten: Je öfter Sie sich auf diesen bewegen und die Links von einer zur anderen benutzen, um so besser steht unsere Sicht auf diese Heilweise in der Wertung des Internets da. Außerdem gibt es dort viel Interessantes zu lesen.

  • Schreiben Sie auf der Seite des BPH (s.o.) oder auf anderen Ihre eigene Geschichte mit der Homöopathie auf, warum Sie sie verwenden und sich in homöopathische Behandlung begeben und welche Erfahrungen Sie damit gemacht haben

 

 

 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit, Ruth Wittassek

 

 

 

Informationen zum Datenschutz gemäß Art 13 DSGVO


 

Liebe PatientInnen,

 

Immer schon bin ich sehr sorgfältig mit Ihren Daten umgegangen. Es handelt sich um besondere Gesundheitsdaten zur Anamnese, Diagnose, Therapievorschläge und Befunde, die ich selbst mit Ihnen erhoben habe und die Voraussetzung für eine sorgfältige Behandlung sind. Ich übermittle diese Daten nicht an Dritte und in Ausnahmefällen nur, wenn Sie mir dazu Ihre Einwilligung erteilt haben und wenn dies für die Behandlung notwendig wird.

Ich bewahre Ihre Daten nur solange auf, wie dies für die Behandlung im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen erforderlich ist. Danach bin ich verpflichtet, Ihre Patientenakten mindestens 10 Jahre nach Abschluß der Behandlung aufzubewahren.

Sie haben das Recht, Auskunft über Ihre personenbezogenen Daten zu verlangen und Sie können , falls erforderlich, eine Berichtigung falscher Daten verlangen. Unter bestimmten Voraussetzungen steht Ihnen auch das Recht auf Löschung Ihrer Daten zu.

Ich verarbeite Ihre Daten nicht und verwende keine elektronische Speicherung.

Ihre Krankenakten sind in meiner Praxis öffentlich nicht zugänglich und geschützt aufbewahrt.

Verantwortlich für Ihre Daten bin ich in meiner Praxis alleine. Ein Datenschutzbeauftragter ist für diese Praxis nicht erforderlich.

Der Kontakt mit meinen PatientInnen ist immer persönlich, d.h. im Termin vor Ort oder telefonisch. Eine Kommunikation per E-Mail oder SMS ist für eine Arbeit dieser Art ungeeignet, außer es handelt sich um kurze Informationen zu Erreichbarkeit oder Ähnlichem. Solche E-mails oder SMS werden nachdem sie gelesen sind, gelöscht. 

Allerdings sollte Ihnen bewußt sein, daß Sie mit dem Besuch einer Internetseite, so auch meiner,  registriert sind.

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